Ostfriesen sind nach landläufiger Meinung ausgewiesene Teetrinker. Dieses vermeintliche Vorurteil scheint sich jetzt durch eine Telefonaktion von “Bünting Tee” – einer in Ostfriesland etablierten Tee-Marke – zu bestätigen.
Wie die Zeitschrift “direktmarketing” in der Ausgabe 3/2009 berichtet, hat “Bünting-Tee” auf der deutschlandweiten Suche nach Teetrinkern aus einer Adressdatenbank diejenigen Vor- und Nachnamen ausgewählt, die besonders ostfriesisch klingen. Dieser Liste von mutmaßlichen “Exil-Ostfriesen” hat man eine Vergleichsgruppe ohne besondere Spezifikationen gegenübergestellt.
Die anschließende Telefonaktion zeigte, dass die “Ostfriesen-Wahl” die richtige Wahl war: 64 % bestätigten, dass Sie regelmäßig Tee trinken. In der “nichtfriesischen” Kontrollgruppe waren es weniger als die Hälfte. Beim Angebot, Produktproben zu erhalten, sollen die Reaktionen ähnlich gewesen sein.
Es lohnt sich eben häufig, ausgetretene Wege zu verlassen und etwas neues zu testen. “Bünting Tee” will sich jetzt noch stärker im Direktmarketing engagieren und erstmals einen Katalog herausbringen.
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Heute im Magazin des Kölner Stadt-Anzeigers gelesen: “Pierre heißt auf Französisch Peter”.
Hintergrund ist ein Bericht über den derzeit extrem erfolgreichen deutschen Sänger Pierre Baigorry. Kennen Sie nicht? Kein Wunder, im Pop-Leben nennt er sich Peter Fox.
“Fox”, weil er wegen seiner roten Haare schon immer den Spitznamen “Foxy” getragen habe.
“Peter”, weil – und jetzt kommt’s – “Pierre” auf Französisch “Peter” heiße, so schreibt es der Stadt-Anzeiger.
Verrückt: Ich hätte geschworen, dass es genau umgekehrt ist. Dass “Peter” auf Französisch “Pierre” heißt. So kann man sich auch als alter Frankophiler irren. Jetzt wissen wir, dass Pierre ein urdeutscher Name ist und Peter eben französisch. Wer weiß, vielleicht war Peter sogar der Mann von Marianne? Peter und Marianne hört sich doch gut an, zumindest für ein Schlagerpaar ;-)
… jetzt fällt mir erst auf, dass “péter” ja auch ein französisches Verb ist. Auf Deutsch heißt das … hmm, nein, … Fäkalsprache möchte ich hier nicht benutzen. Da müssen Sie schon selber nachschlagen.
So, ich sollte für heute Schluss machen, bevor ich noch mehr komische Sachen schreibe.
Aber falls es jemand nicht gemerkt hat: “Pierre” ist natürlich französisch und heißt auf Deutsch “Peter”.
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Gestern im Kölner Stadt-Anzeiger gelesen, dass Jermaine Jones im Fußball-Spiel Schalke gegen Köln das “Gegentor” zum 1:0 (Endstand) geschossen habe. Und ich dachte immer, dass ein Gegentor nur die Antwort auf ein vorher bereits gefallenes Tor sein kann. So wie Gegenwehr oder ein Gegenangriff nur gegen einen vorherigen Angriff möglich ist. Und ein Gegenpol nicht ohne Pol und ein Gegenspieler nicht ohne Spieler existieren kann.
Aber auf den Fußballseiten der Zeitungen ist ja viel Ungrammatisches zu lesen. Immer häufiger steht da z. B. etwas in der Art: “Spieler X hat noch Vertrag bis 2010″. Ich stelle mir das so vor, dass da irgendein atemloser Spieler im Interview direkt am Spielfeldrand einmal einen solchen Satz hingeschlonzt hat, den der Sport-Reporter dann gleich als fußballfachsprachlich angenommen hat. Und darum braucht man heute im Fußball vor Vertrag keinen Artikel mehr.
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Schluck-CDOs und Schnapps-Zertifikate…
Die Finanzkrise erklärt – anschaulich, kurz und bündig – von 3SAT ;-)
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Das hervorragende "Skriptum" von Prof. Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster steht in einer frisch aktualisierten Version zum Download bereit.
Dieses 546 Seiten umfassende Nachschlagewerk befasst sich mit allen Facetten des Internetrechts. Themen sind u. a.:
Das Skript gibt in verständlicher Sprache einen umfassenden und dennoch detaillierten Überblick über den Stand der aktuellen Rechtslage bzw. Rechtsprechung.
Es ist kostenlos erhältlich. Für den Fall, dass einem das Skript zusagt, bittet Prof. Hoeren lediglich um eine Spende für die Kaffeekasse des Instituts. Sympathisch ;-)
Hier können Sie das Skriptum "Internetrecht" (Stand März 09) von Prof. Dr. Thomas Hoeren herunterladen.
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"Inside AdWords" berichtet darüber, dass es seit dieser Woche eine Änderung in der "display URL policy" (Anzeige-URL-Richtlinie) gibt.
Danch sind mehrere Domains innerhalb einer Anzeigegruppe nicht mehr zulässig.
Anzeige-URLs nach dem folgenden Muster bleiben innerhalb einer Anzeigengruppe erlaubt:
Anzeige-URLs nach dem folgenden Muster innerhalb einer Anzeigengruppe sind hingegen nicht mehr erlaubt:
Laut einem Artikel auf der Titelseite der Ausgabe 4/09 der "Internet World Business" wurde die Kölner Agentur für Suchmaschinenoptimierung SEOLine massiv von Google abgestraft. Der Optimierer selbst tauche im Google-Index nur noch auf Position 49 auf. Leider verrät die Zeitschrift nicht, für welches Keyword die Platzierung gemessen wurde.
Für das Keyword "seoline" (ohne Anführungszeichen) findet man die deutsche Homepage von SEOLine heute, am 17.02.2009, sogar erst auf Platz 56! Dass SEOLine abgestraft wurde, scheint damit klar zu sein. Dass es wegen Link-Buildings abgestraft wurde, ist wahrscheinlich.
Die Kollegen vom Suchmaschinenmarketing-Blog von dynamicdrive.de haben einen Blick auf die Link-Abfrage bei Google für die deutsche Domain seoline.de geworfen und waren vom Ergebnis wenig überzeugt.
Auch einige Kunden von SEOLine sind laut "Internet World Business" betroffen. Als Beispiel wird ein Shop für Babybedarf genannt, der von den oberen Rängen auf Platz 39 abgerutscht sei.
SEOLine-Geschäftsführer Martin Maier klingt ziemlich unaufgeregt und glaubt an einen neuen Trend. Zitat aus "Internet World Business": "Der identische Vorfall hat bereits viele SEO-Agenturen betroffen. Wir können mit bestem Gewissen auf unsere SEO-Prinzipien verweisen und lassen uns gerade vom BVDW zertifizieren." Ein Schelm, der dabei denkt: Was nützt mir die BVDW-Zertifizierung, wenn meine Kunden aufgrund meines Link-Building abgestraft wurden?
Obwohl sich Google dazu nicht äußert, ist es damit äußerst wahrscheinlich, dass künstlich wirkendes Link-Building in Zukunft Gefahr läuft, von Google massiv abgestraft zu werden.
Aus Google-Sicht ist dieser Schritt nur konsequent. Denn als Folge müssten Homepage-Betreiber (und SEOler) sich noch mehr auf das Content-Building konzentrieren. Denn guter Content ist gut den Leser. Und guter Content sollte mehr oder weniger automatisch "natürliche" Back-Links erzeugen, die von Google sicherlich weiterhin positiv bewertet werden.