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Die Finanzkrise erklärt – anschaulich, kurz und bündig – von 3SAT ;-)
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Das hervorragende "Skriptum" von Prof. Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster steht in einer frisch aktualisierten Version zum Download bereit.
Dieses 546 Seiten umfassende Nachschlagewerk befasst sich mit allen Facetten des Internetrechts. Themen sind u. a.:
Das Skript gibt in verständlicher Sprache einen umfassenden und dennoch detaillierten Überblick über den Stand der aktuellen Rechtslage bzw. Rechtsprechung.
Es ist kostenlos erhältlich. Für den Fall, dass einem das Skript zusagt, bittet Prof. Hoeren lediglich um eine Spende für die Kaffeekasse des Instituts. Sympathisch ;-)
Hier können Sie das Skriptum "Internetrecht" (Stand März 09) von Prof. Dr. Thomas Hoeren herunterladen.
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"Inside AdWords" berichtet darüber, dass es seit dieser Woche eine Änderung in der "display URL policy" (Anzeige-URL-Richtlinie) gibt.
Danch sind mehrere Domains innerhalb einer Anzeigegruppe nicht mehr zulässig.
Anzeige-URLs nach dem folgenden Muster bleiben innerhalb einer Anzeigengruppe erlaubt:
Anzeige-URLs nach dem folgenden Muster innerhalb einer Anzeigengruppe sind hingegen nicht mehr erlaubt:
Laut einem Artikel auf der Titelseite der Ausgabe 4/09 der "Internet World Business" wurde die Kölner Agentur für Suchmaschinenoptimierung SEOLine massiv von Google abgestraft. Der Optimierer selbst tauche im Google-Index nur noch auf Position 49 auf. Leider verrät die Zeitschrift nicht, für welches Keyword die Platzierung gemessen wurde.
Für das Keyword "seoline" (ohne Anführungszeichen) findet man die deutsche Homepage von SEOLine heute, am 17.02.2009, sogar erst auf Platz 56! Dass SEOLine abgestraft wurde, scheint damit klar zu sein. Dass es wegen Link-Buildings abgestraft wurde, ist wahrscheinlich.
Die Kollegen vom Suchmaschinenmarketing-Blog von dynamicdrive.de haben einen Blick auf die Link-Abfrage bei Google für die deutsche Domain seoline.de geworfen und waren vom Ergebnis wenig überzeugt.
Auch einige Kunden von SEOLine sind laut "Internet World Business" betroffen. Als Beispiel wird ein Shop für Babybedarf genannt, der von den oberen Rängen auf Platz 39 abgerutscht sei.
SEOLine-Geschäftsführer Martin Maier klingt ziemlich unaufgeregt und glaubt an einen neuen Trend. Zitat aus "Internet World Business": "Der identische Vorfall hat bereits viele SEO-Agenturen betroffen. Wir können mit bestem Gewissen auf unsere SEO-Prinzipien verweisen und lassen uns gerade vom BVDW zertifizieren." Ein Schelm, der dabei denkt: Was nützt mir die BVDW-Zertifizierung, wenn meine Kunden aufgrund meines Link-Building abgestraft wurden?
Obwohl sich Google dazu nicht äußert, ist es damit äußerst wahrscheinlich, dass künstlich wirkendes Link-Building in Zukunft Gefahr läuft, von Google massiv abgestraft zu werden.
Aus Google-Sicht ist dieser Schritt nur konsequent. Denn als Folge müssten Homepage-Betreiber (und SEOler) sich noch mehr auf das Content-Building konzentrieren. Denn guter Content ist gut den Leser. Und guter Content sollte mehr oder weniger automatisch "natürliche" Back-Links erzeugen, die von Google sicherlich weiterhin positiv bewertet werden.
Kanonische URLs (canonical URL) sind ein vieldiskutiertes Thema aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung von Homepages. Eine sogenannte kanonische URL löst das Problem des Vorliegens verschiedener redundanter Formen einer URL, die alle auf dieselbe Seite verweisen, z. B. http://www.example.com, http://example.com, http://www.example.com/index.html und http://example.com/index.htm.
Aber auch die Angabe der Kategorie in der URL kann z. B. zu redundanten URLs führen, wenn etwa bei Worpress ein Beitrag mehreren Kategorien zugeordnet ist.
Vgl.:
Die Deklaration einer kanonischen URL, also eines eindeutigen Permalinks, löst dieses Problem.
Aber worin genau besteht eigentlich das Problem für Suchmaschinen? Aus Sicht der Suchmaschinen entsteht durch die redundanten URLs doppelter Content (duplicate Content), der nach Ansicht vieler zur Abwertung der betroffenen Webseite durch die Suchmaschine führen kann. Laut einem Beitrag im Google-Blog “Webmaster-Zentrale” von Anfang 2007 führt solcher doppelter Content allerdings nicht zur Abwertung. Google suche sich dann einfach eine der verschiedenen URLs aus und übernimmt diese in den Suchindex.
Somit besteht zumindest das Problem, dass der Homepage-Betreiber in solchen Fällen nicht kontrollieren kann, welche URL letztlich in den Suchindex aufgenommen wird. Zudem gibt es negative Auswirkungen auf Backlinks, da diese u. U. auf unterschiedliche URLs gesetzt werden.
Abhilfe schafft jetzt ein neues <Link>-Tag, auf das sich Google, Yahoo und Live Search (Microsoft) geeinigt haben:
Der Code
<link rel="canonical" href="http://www.rhein-konzept.de/wordpress/suchmaschinenoptimierung-seo-fur-wordpress/" />
bestimmt die darin genannte URL als einzige für Suchmaschinen relevante URL, also die kanonischen URL ist. Voraussetzung hierfür ist, dass der Code in allen Webseiten mit gleichem Inhalt vorhanden ist und dass sich diese Seiten auf derselben Domain befinden. Dabei werden sogar leichte inhaltliche Änderungen toleriert.
Die URL kann übrigens auch als relativer Pfad angegeben werden:
<link rel="canonical" href="wordpress/suchmaschinenoptimierung-seo-fur-wordpress/" />
Für Wordpress gibt es bereits erste Plugins, über die sich der entsprechende <Link>-Tag bequem in jede Seite einbauen lässt; z. B.:
Bei Bueltge.de findet sich auch ein Code Snippet, das die Arbeit automatisch übernimmt:
<?php if ( is_singular() ) echo '<link rel="canonical" href="' . get_permalink() . '" />'; ?>
Dieser Code kommt in der Regel in die header.php. Der Permalink ist ab sofort die für Suchmaschinen relevante URL (Eigentlich müsste man sagen: “Der gewählte Permalink…”, da es ja durchaus mehrere geben kann, wenn man einen Beitrag z. B. unterschiedlichen Kategorien zuordnet und die Kategorie Teil der URL ist. Wordpress sucht sich dann aber immer einen “Haupt-Permalink” aus).
Weitere Infos zum Thema mit weiteren Links bei Pixelfolk.
Am 18. Dezember 2008 hat www.radio4seo.de einen neuen Suchmaschinenoptimierungs-Wettbewerb ausgerufen. Ziel ist, mit seiner Webseite die beste Platzierung auf Google.de für das Suchwort „SEOtonie“ zu erhalten. Stichtag ist der 08.03.2009 um 13.30 Uhr. Wer zu diesem Zeitpunkt auf Platz 1 der deutschen Suchergebnisse (Web) steht, wird auf der SEOCampixx (www.seo-campixx.de) in Berlin festgestellt und geehrt. Der Gewinner erhält ein ASUS eeePC Netbook 901.
SEOtonie ist eine Wortschöpfung, die sich aus den Begriffen SEO (Search Engine Optimization bzw. Suchmaschinenoptimierung) und Monotonie zusammensetzt. Es steht für das Gefühl der Langeweile von SEOlern, die erfolglos versuchen, wirklich neue SEO-Tricks und -Informationen zu finden.
Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.seotonie.de.
Eine dem vorstehenden Beitrag ähnliche Meldung werde ich heute über verschiedene Presseportale verbreiten, um zu schauen, welche Wirkung dies auf die Platzierung bei Google hat. Bin gespannt. Nicht, dass ich tatsächlich mit Seite 1 rechne ;-) – dafür hätte ich die Sache doch ein bisschen ambitionierter angehen müssen. Trotzdem erlaubt mir jedes Plätzchen weiter oben auf den Suchergebnisseiten den einen oder anderen interessanten Rückschluss.
Bahnchef Mehdorn hat sich jetzt ja endlich entschuldigt …
Ja.
… dafür, dass er seine Mitarbeiter massenhaft überprüft hat.
Nein.
Wie, nein? Es stand doch so in allen Zeitungen?
Stimmt. Viele Redakteure haben da aber nicht ganz richtig hingehört oder -geschaut. Mehdorn hat sich zwar entschuldigt, aber nur dafür, „dass es in der Vergangenheit bei den Mitarbeiterüberprüfungen zu Verstößen gekommen ist“. Er bedauert also eigentlich nur das "Wie" der Überprüfungen, also den Modus operandi.
Mir würde das als durchleuchtetem Bahnmitarbeiter nicht reichen.
Wieso?
Na weil Mehdorn die Massen-Überprüfung an sich eben in keiner Weise bereut, jedenfalls ist davon in der veröffentlichten Erklärung kein Wort zu finden…
Also quasi eine Entschuldigung zweiter Klasse?
Die Entschuldigung bietet jedenfalls keine Gewähr, dass Mehdorn solche Maßnahmen zukünftig nicht wiederholt. Schließlich hat er in der Erklärung auch ausdrücklich betont, dass „im Jahre 2009 keine Daten zur Mitarbeiterüberprüfung genutzt oder übermittelt werden.“ Das braucht jemand nicht zu sagen, der auf dieses Mittel der Mitarbeiter-Kontrolle zukünftig verzichten möchte.
Außerdem hat Mehdorn ja bereits vorher bekannt, dass er solche Überprüfungen auch wieder machen werde, wenn es darauf ankomme.
Dem Bahn-Betriebsrat hat die Entschuldigung aber gereicht?
Ja, der Betriebsrat hat die Entschuldigung angenommen. Was ich merkwürdig finde, denn gerade dem Betriebsrat müsste auch daran gelegen sein, dass Mehdorn zukünftig auf Massenbespitzelungen verzichtet.
Sind Sie insgesamt – was den Wortlaut der Entschuldigung angeht – nicht ein bisschen zu spitzfindig?
Gegenfrage: Glauben Sie tatsächlich, dass nicht jedes einzelne Wort der veröffentlichten Entschuldigung vorher genauestens seziert, abgewogen und 10 Mal hin und her gewendet wurde?
Wieso hat die Bahn denn eigentlich alle Mitarbeiter überprüfen lassen?
Von uns Normal-Sterblichen weiß das keiner so genau. Oder können Sie erklären, wie sich alle einfachen Schaffner oder Fahrkartenverkäufer der Korruption verdächtig machen können?
Eben, ich auch nicht.